Schultraining zur Europäischen Opferschutzrichtlinie

Schultraining zur Europäischen Opferschutzrichtlinie

Schultraining zur Europäischen Opferschutzrichtlinie

Bei diesem Training handelt es sich um das Grundlagen-Training der European Eleanors zum internationalen und europäischen Menschenrechteschutzsystem mit Schwerpunkt auf der Schulung zum Umgang mit der Europäischen Opferchutzrichtlinie.

In diesem 3-Tages-Training mit vorgeschaltetem Online-Training werden die Grundzüge des völkerrechtlichen Menschenrechteschutzsystems, des deutschen Sozialrechts als anzuwendendem Auffangrecht bei Verstößen gegen die nationalen Schutzverpflichtungen, die kommunikationspsychologischen Grundlagen konstruktiv-verständigender Kommunikation, sowie die wesentlichen Inhalte der europäischen Opferschutzrichtlinie und ihre Anwendung im Alltag vermittelt. Und nebenbei Aufbau und Bedeutung der Europäischen Union für die Durchsetzung internationaler Menschenrechteschutzstandards in der Bundesrepublik historisch und juristisch erläutert. 

Am letzten Tag des Trainings pitchen die Schüler um das beste neue ESK-Projekt, das sie während des Trainings entwickeln sollen. Dieses wird dann von den European Eleanors als Mentoren und Multiplikatoren im Wege der ESK-Projektförderungsantragstellung sowie in der Durchführungsassistenz weiter begleitet. Damit auch neue Projekte der Schüler so erfolgreich werden können, wie das Projekt der European Eleanors selbst es wurde.

Das Training wird derzeit komplett über Zoom und einem vorgeschalteten eigenständigen ILIAS-Online-Lernmodul organisiert, kann also auch in Corona-Zeiten unproblematisch in die schulische Online-Lehre integriert werden.

Die Gruppe wird im Februar 2021 einen Anschlussförderantrag in die nächste Förderrunde des Europäischen Solidaritätskorps einbringen, um das bestehende Konzept weiter zu variieren und so passgenauer auf verschiedene Schulkontexte ausdehnen zu können. Beantragt werden wird außerdem die Weiterentwicklung hin zu einer europäischen Variant eines bilingualen Trainings auf Englisch sowie der jeweiligen Landessprache. 

Du möchtest noch mitmachen bei der weiteren Trainingsentwicklung? Melde Dich!

Danksagungen

Für ihr persönliches Engagement für den Menschenrechteschutz in Europa im Rahmen unseres Trainings zur Europäischen Opferschutzrichtlinie möchten wir insbesondere den nachfolgenden Personen danken:

Richter Bundessozialgericht Prof. Dr. Thomas Flint steuert Trainingsinhalte zu Fragen des Sozialrechts sowie Inhalte zum Arbeitsalltag im Richterberuf bei und beantwortet im Training persönlich Fragen der Schüler im Sinne einer „FAQ“-Trainingseinheit.

Prof. Dr. Frank Schorkopf steuert im Rahmen des Online-Vorabtrainings über ILIAS seinen Podcast „Europas Weg“ zum Training bei, der auch an dieser Stelle allen EU-Interessierten und jenen, die es noch werden wollen, wärmstens ans Herz gelegt wird. Prof. Schorkopf beschäftigt sich in derzeit 13 Podcastfolgen ausführlich und auch für den juristischen Laien verständlich mit den historischen Wurzeln der Europäischen Union und den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen eines gemeinsamen Europas. 

Danken möchte wir insbesondere Frau Katarzyna Janicka-Pawlowska, der im September 2020 neu ernannten Opferschutzkoordinatorin der Europäischen Union, für ihren persönlichen Einsatz für unser Training! Darüber freuen wir uns ganz besonders.  

Frau Dr. Judith Albrecht von der Freien Universität Berlin hat 5 Jahre lang qualitativ und empirisch im Bereich der Opferhilfe (Gewalttaten, Mord und Trauma) geforscht und habilitiert auch in diesem Zusammenhang. Sie stellt im Rahmen des Trainings ihre Ergebnisse zum aktuellen IST-Stand des Opferschutzes in der Bundesrepublik vor. 

Nicht vergessen möchten wir an dieser Stelle auch die beiden Projektleiterinnen von SVeN – Simulation der Vereinten Nationen Frau Lina Meyer und Julika Stenzel für ihr offenes Ohr und den Erfahrungsaustausch, von dem wir sehr profitiert haben. Wir möchten jedem dringend die Teilnahme an einer SVeN-Simulation empfehlen!

Danken möchten wir natürlich auch allen betreffenden Lehrern vor Ort, die die Arbeit der Gruppe in ihrer Freizeit unterstützen und nicht nur uns, sondern vor allem ihren Schülern die sich nun bietenden Möglichkeiten durch ihr persönliches Engagement erst eröffnet haben!

Und nicht zuletzt: Ronja Höfers und Thomas Schneider von Jugend für Europa, die sich immer vorbildlich Mühe geben, uns durch den ESK-Dschungel zu leiten und gedanklich mitzukommen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Das wissen wir sehr zu schätzen.

Allen Unterstützern ein herzliches Dankeschön,

Churchill wäre stolz auf jeden von Ihnen / Euch!